Optimale Gelenkbelastung

Hüfte – Knie – Fuss – BIUS!

Indem das Pedal Fehlbelastungen minimiert und die Krafteinleitung in die Pedale optimal unterstützt, werden die Gelenke des Radfahrers effektiv geschont. Mit dem BIUS1 bieten wir das weltweit erste Fahrradpedal an, das einen natürlichen dreidimensionalen Bewegungsablauf ermöglicht.

Zum Produkt

Jeder Mensch hat eine individuelle Beinstellung, die im Wesentlichen von seiner Körpergröße abhängt. Die Füße stehen im gesunden Zustand in etwa so weit auseinander wie das Becken breit ist Daraus resultiert eine individuelle Spurbreite. Diese wird beim Fahrrad als Q-Faktor bezeichnet und ist bei den meisten Fahrrädern annähernd gleich. BIUS erlaubt erstmals, dass sich Ihr Fahrrad selbstregelnd via Pedal auf Ihre individuelle Spurbreite einstellt.
Beim BIUS-Pedal bilden die Beinachsen einen nach außen offenen Winkel von 170° (hier links im Bild). Die Lastachse verläuft dabei gerade durch die Gelenkmitte von Hüfte – Knie – Fuß.

Durch herkömmliche Pedale werden die Beinachsen in die Aufrichtung gezwungen; der Winkel vergrößert sich auf 180°. Die Lastachse wird nach innen verschoben. Dies begünstigt Fehlbelastungen.
Beim BIUS-Pedal (im linken Bild) stellen sich die Knie-Achsen parallel zueinander ein - dadurch werden Fehlbelastungen verringert.

Bei herkömmlichen Pedalen können die Knie - Achsen verkanten (rechtes Bild) - hierdurch werden die inneren Gelenkflächen und der innere Meniskus fehl - bzw. überlastet.
Ein eingeschränkter Bewegungsablauf (rechts im Bild) führt zu Fehlbelastungen und damit längerfristig zu Gelenkproblemen. Die Richtigstellung durch das BIUS Pedal bewirkt eine optimale Meniskenposition und dadurch verringerten Verschleiß (linkes Bild).
Die Menisken schützen das Kniegelenk, indem sie die Inkongruenz der Gelenkflächen von Ober- und Unterschenkel ausgleichen. Diese Schutzwirkung wird am besten durch einen 3D-Bewegungsablauf im Knie erfüllt. So können die Menisken anatomisch wirkungsvoll mitbewegt und positioniert werden.
Über die notwendige Verkippung des Knies hinaus unterstützt die adaptive Beweglichkeit des BIUS-Pedals auch eine optimale Bewegungsausführung der Sprunggelenke. Der Fuß bewegt sich um drei Achsen.

Supination bei Beugung (linkes Bild) / Pronation bei Streckung (rechtes Bild)

Bei der Konzeption unseres BIUS-Pedals sind wir von einer grundlegenden Prämisse ausgegangen: Der Mensch treibt das Fahrrad an. Deshalb sollte bei der Entwicklung von Fahrradkomponenten seine Leistungsmechanik im Vordergrund stehen. Und da die menschliche Biomechanik dreidimensional konzipiert ist, sollte ein Fahrradpedal so konzipiert sein, dass es den natürlichen Bewegungsablauf des Menschen auf die Bewegungsabläufe eines Fahrrads überträgt. Das BIUS-Fahrradpedal ist weltweit das erste Pedal, das dies umsetzt. BIUS ermöglicht Radfahren im Skatingmodus. Skilang- und Eisschnellläufer nutzen schon seit langem die Skating-Technik, um sich effizient und kräfteschonend vorwärts zu bewegen: Diese Technik bringt mehr Muskelgruppen zum Einsatz, was eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt – die Ausdauer und Leistungsfähigkeit des Körpers wird verbessert, da mehr Muskeln die Arbeit verrichten, die sonst von einer begrenzteren Muskelgruppe verrichtet wird, mehr Muskeln werden durchblutet und somit wird Verkürzungen von nicht belasteten (und somit nicht benötigten) Muskeln vorgebeugt. Diese Erkenntnis haben wir bei der Entwicklung unseres BIUS-Fahrradpedals zugrunde gelegt: Der erweiterte Bewegungsraum unserer innovativen 3D-Pedale ermöglicht die Beteiligung zusätzlicher Muskelgruppen. Im Ergebnis führt dies zu einer verbesserten Ausdauerleistung und Stoffwechselversorgung.

Aus biomechanischer und orthopädischer Sicht ist die neuartige Tretmechanik beim Radfahren absolut sinnvoll […]. Die Idee als solche und vor allem die aus der Idee entwickelten Anwendungsmöglichkeiten sind als relevant, innovativ und perspektivisch viel versprechend einzuordnen.
Prof. Dr. Gert-Peter Brüggemann – Deutsche Sporthochschule Köln Institut für Biomechanik und Orthopädie
Nach Knieoperationen beidseitig und Schmerzen beim Anwinkeln des Kniegelenkes war das Radfahren nur bedingt möglich. Durch den Einsatz der Pedale kann ich wieder längere Strecken völlig schmerzfrei bewältigen (...) Ich bin total glücklich, dass es eine so tolle Erfindung gibt (...).
Fr. Freimuth, Deutschland